Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu reist am Mittwoch nach Washington, um mit US-Präsident Donald Trump über die laufenden Atomverhandlungen mit Iran zu beraten. Netanyahu will dabei auf Einschränkungen des iranischen Raketenprogramms bestehen – und damit eine härtere Linie durchsetzen, als die USA bislang mit Iran verhandeln.
Der israelische Regierungschef fordert laut FOCUS ein Ende der Urananreicherung, Beschränkungen des iranischen Raketenprogramms und ein Ende der Unterstützung für regionale Milizen. Es ist das siebte Treffen zwischen Netanyahu und Trump seit dessen Wiederwahl vor gut einem Jahr – die beiden gelten als enge Verbündete.
Vorsichtig positive Signale aus Oman
Am Freitag hatten die USA und Iran in Oman indirekte Gespräche über das iranische Atomprogramm geführt. Beide Seiten bewerteten die Verhandlungen als positiv. Trump bezeichnete die Gespräche als «sehr gut».
Irans Außenminister Abbas Araghchi betonte, sein Land sei «ernsthaft» an einer Lösung interessiert. Gleichzeitig verwies er auf ein «großes Misstrauen» gegenüber den USA. Trump wiederum erklärte, Iran wolle «sehr dringend» ein Abkommen.
Warnung vor Scheitern
Der US-Präsident warnte zugleich vor «sehr großen Konsequenzen», sollten die Atomgespräche scheitern. Diese Drohung dürfte auch Thema bei Netanyahus Besuch in Washington sein.
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