Südspanien: Zwei Züge kollidieren frontal – nun 39 Tote

upday.com 2 hours ago
Rettungskräfte des Roten Kreuzes im Einsatz nach dem schweren Zugunglück in Adamuz. (Symbolbild) (Photo by Jorge GUERRERO / AFP via Getty Images) Getty Images

Bei einem schweren Zugunglück in Südspanien sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Der Unfall verletzte etwa 100 weitere Menschen, mehrere davon schwer. Am Sonntagabend entgleiste ein Hochgeschwindigkeitszug nahe Adamuz in der Provinz Córdoba und kollidierte mit einem entgegenkommenden Zug. In beiden Zügen befanden sich insgesamt rund 500 Menschen.

Der Hochgeschwindigkeitszug war mit etwa 300 Kilometern pro Stunde unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache entgleiste er. Dabei geriet er auf ein Nebengleis und prallte frontal mit dem entgegenkommenden Zug zusammen. Die Kollision schleuderte beide Züge von den Gleisen.

Die Kollision zerstörte mehrere Waggons vollständig, einer liegt gekippt auf den Schienen. Besonders die vorderen Waggons weisen schwere Schäden auf.

Rettungsarbeiten

Die Einsatzkräfte retten und räumen weiter. Zahlreiche Krankenwagen, mobile Intensivstationen und Einsatzfahrzeuge sind vor Ort. Die Behörden befürchten weitere Opfer in den Trümmern. Videos vom Unfallort zeigen das Ausmaß der Zerstörung und Überlebende, die aus beschädigten Zugteilen klettern.

Politische Reaktionen

Der spanische Ministerpräsident Sanchez bekundete dem Land seine tiefe Trauer. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen bekundete den Angehörigen der Opfer ihr Beileid.

Verkehrsminister Puente erklärte, der betroffene Streckenabschnitt sei im vergangenen Mai saniert worden.

Es handele sich um moderne Hochgeschwindigkeitszüge auf einer Strecke ohne Kurven.

Die beiden Züge waren auf den Routen Málaga-Madrid und Madrid-Huelva unterwegs.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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