Russia cuts off electricity to up to 800,000 Ukrainians – at minus 10 degrees

upday.com 18 hours ago
Stromgeneratoren beleuchten eine Bar während der Stromausfälle in Kiew (Symbolbild) (Photo by Sergei SUPINSKY / AFP via Getty Images) Getty Images

Russland hat in der Nacht zum Donnerstag massive Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur gestartet und damit Hunderttausende Menschen von Strom, Heizung und Wasser abgeschnitten. Die Angriffe treffen vor allem die Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja – während gleichzeitig die Temperaturen unter minus zehn Grad fallen. Präsident Wolodymyr Selenskyj warnt bereits vor weiteren massiven Attacken.

Die Angriffe wirken sich dramatisch aus: Rund 600.000 bis 800.000 Verbraucher in der Region Dnipropetrowsk haben keinen Strom. In Saporischschja erlitt die Region den ersten regionweiten Totalausfall seit Jahren, der vier Stunden andauerte. Gouverneur Iwan Fedorow bezeichnete dies als den ersten vollständigen Stromausfall in der gesamten Region seit Jahren.

Borys Filatow, Bürgermeister der Stadt Dnipro, sprach von einem «nationalen Notstand». Krankenhäuser mussten auf Notstromaggregate umschalten, die öffentlichen Verkehrsmittel fielen aus. Schulen in Dnipro bleiben bis zum 11. Januar geschlossen, in der Region Dnipropetrowsk verlängerte die Verwaltung die Ferien um zwei Tage.

Angriffe treffen Wohngebiete

Besonders heftig traf es Krywyj Rih, Selenskyjs Geburtsstadt. Der Bürgermeister Oleander Wilkul berichtete auf Telegram: «Die verdammten Mistkerle haben zwei ballistische Iskander-Raketen auf Mehrfamilienhäuser abgefeuert» Der Angriff verletzte zahlreiche Menschen.

Russland attackierte auch die Hafenstadt Odessa. Bei Drohnen- und Raketenangriffen auf die Häfen Pivdennyi und Tschornomorsk starben mindestens zwei Menschen, acht erlitten Verletzungen. Die Häfen sind entscheidend für ukrainische Getreideexporte.

Selenskyj warnt vor neuen Attacken

In seiner abendlichen Videobotschaft richtete Selenskyj eine eindringliche Warnung an die Bevölkerung: «Es gibt Informationen, dass es heute Nacht einen neuen massiven russischen Angriff geben könnte» Er forderte die Bürger auf, Luftalarme ernst zu nehmen und Schutzräume aufzusuchen.

Der Präsident kritisierte Moskaus Strategie scharf: «Russland setzt derzeit mehr auf den Winter als auf Diplomatie, auf ballistische Raketen gegen unsere Energieinfrastruktur und nicht auf Arbeit mit Amerika und Vereinbarungen mit Präsident Trump» Auch die US-Botschaft in Kiew veröffentlichte eine Sicherheitswarnung vor einem möglicherweise bedeutenden Luftangriff in den kommenden Tagen.

Ukraine greift russische Öldepots an

Parallel attackierte die Ukraine russische Ziele. Der ukrainische Generalstab meldete einen Drohnenangriff auf ein Öldepot in Stary Oskol in der russischen Region Belgorod. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur von Belgorod, bestätigte: «Durch die Detonation sind mehrere Tanks auf dem Gelände in Brand geraten» Die Feuerwehr löschte die Flammen, die Behörden meldeten keine Verletzten.

In den vergangenen Tagen hatte die Ukraine nach eigenen Angaben auch Raffinerien und Chemieanlagen tief im russischen Hinterland angegriffen – Teil ihrer Strategie, die Versorgung der russischen Streitkräfte zu schwächen.

Frost verschärft humanitäre Lage

Die Wetterlage verschärft die Situation zusätzlich. Ab Freitag fallen die Temperaturen in der Ukraine fast überall unter den Gefrierpunkt, in Kiew und im Norden des Landes auf zehn Grad Frost und mehr. Selenskyj diskutierte mit Regierungschefin Julija Swyrydenko über mögliche Betriebseinschränkungen für Schulen und nicht essenzielle Einrichtungen für die kommenden zwei Wochen.

Die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur zielen darauf ab, die ukrainische Bevölkerung im vierten Kriegswinter von Wärme und Strom abzuschneiden – eine Strategie, die ukrainische Beamte als «Winter als Waffe» bezeichnen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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