Am Freitag beginnt die 62. Münchner Sicherheitskonferenz und verwandelt die bayerische Landeshauptstadt für drei Tage in eine globale politische Bühne. Über tausend Teilnehmer, darunter mehr als 60 Staats- und Regierungschefs, werden über weltweite Krisen und Konflikte beraten. Die Konferenz hat in der Vergangenheit immer wieder markante Auftritte erlebt, die die internationale Diplomatie geprägt haben.
Im Jahr 2003 sorgte Joschka Fischer (Grüne), damals Außenminister, für einen Eklat. In seiner Rede auf der Bühne im Bayerischen Hof in München wandte er sich direkt an den damaligen US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und lehnte eine militärische Intervention im Irak ab. «I am not convinced», sagte Fischer. Seine Aussagen lösten eine Krise in den Beziehungen zwischen Deutschland und den USA aus.
Putins Angriff auf die USA
Vier Jahre später, 2007, griff Kremlchef Wladimir Putin die USA in seiner Rede scharf an. Die Vereinigten Staaten hätten «Grenzen in fast allen Bereichen überschritten», sagte Putin. Er äußerte sich «beunruhigt» über US-Pläne zur Raketenabwehr in Mitteleuropa und kritisierte die Nato-Osterweiterung. Der Kreml nutzte diese Kritik später als Rechtfertigung für die Invasion der Ukraine. Im Jahr 2014 annektierte Russland die ukrainische Halbinsel Krim, 15 Jahre nach Putins Rede begann der Krieg gegen die Ukraine.
Nawalnaja fordert Putin zur Rechenschaft
Am 16. Februar 2024 erschütterte Julia Nawalnaja die Konferenz. Nur wenige Stunden nach der Bekanntgabe des Todes ihres Mannes Alexej Nawalny, des bekanntesten russischen Kremlkritikers, trat sie auf. Ihre Teilnahme war bereits länger geplant gewesen. Sie forderte, Putin müsse «persönlich für alle Gräueltaten zur Rechenschaft» gezogen werden. Die Teilnehmer erhoben sich zu stehenden Ovationen.
Vance attackiert Deutschland
Im Februar 2025, wenige Wochen nach der Amtseinführung von Präsident Donald Trump, kritisierte dessen Stellvertreter JD Vance Deutschland und andere europäische Staaten scharf. Er attackierte angebliche Defizite bei der Meinungsfreiheit und den Umgang Deutschlands mit der AfD. «Für Brandmauern ist kein Platz», sagte Vance in seiner Rede auf der Sicherheitskonferenz. Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wies die Vorwürfe zurück und verbot eine Einmischung in den laufenden Bundestagswahlkampf. «Das gehört sich nicht - erst recht nicht unter Freunden und Verbündeten», so Scholz.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.








![Ewakuacja mieszkańców. Mężczyzna groził wysadzeniem budynku [FOTO]](https://swidnica24.pl/wp-content/uploads/2026/02/WhatsApp-Image-2026-02-12-at-05.31.12.jpeg)



