Großbritannien wird seine Truppenpräsenz in Norwegen innerhalb der nächsten drei Jahre verdoppeln. Verteidigungsminister John Healey kündigte an, die Zahl der britischen Soldaten von rund 1.000 auf 2.000 aufzustocken. Die Maßnahme ist eine direkte Antwort auf Russlands wachsende Militärpräsenz in der Arktis und den jüngsten Streit über Grönland.
Healey stellte die Pläne heute bei einem Besuch auf einer britischen Basis in Norwegen nördlich des Polarkreises vor. «Die Anforderung an die Verteidigung steigen und Russland stellt die größte Bedrohung der Arktis und des hohen Nordens dar, die wir seit dem Kalten Krieg gesehen haben», sagte der Minister. Morgen will er die Initiative bei einem Treffen mit den Verteidigungsministern der Allianz in Brüssel diskutieren.
NATO-Mission "Arctic Sentry"
Die britischen Truppen sollen an der geplanten NATO-Mission "Arctic Sentry" (Wächter der Arktis) teilnehmen. Die Mission umfasst zusätzliche Schiffs- und Flugzeugpatrouillen sowie Übungen zur verstärkten Präsenz in der Region. Bereits im März ist eine NATO-Übung in Norwegen geplant, bei der rund 1.500 Soldaten zeitweise eingesetzt werden.
Die Mission soll auch zur Deeskalation des internen Bündniskonflikts um Grönland beitragen. US-Präsident Donald Trump hatte die autonome arktische Insel, die zum Königreich Dänemark gehört, für die Vereinigten Staaten beansprucht und europäische NATO-Verbündete gedroht, diesen Anspruch durchzusetzen. Trump begründete seinen Vorstoß damit, dass sonst Russland oder China die Insel übernehmen könnten.
Verstärkte Zusammenarbeit
Großbritannien und Norwegen hatten bereits im Dezember eine gemeinsame Flotte angekündigt, um ihre U-Boot-Abwehrfähigkeiten zu stärken. Hintergrund ist die zunehmende Aktivität russischer U-Boote in der Nähe britischer Gewässer.
Auch mit Deutschland verstärkt London die Kooperation. Ende vergangenen Jahres vereinbarten beide Länder engere Zusammenarbeit in der U-Boot-Abwehr. Deutsche Seeaufklärungsflugzeuge vom Typ P-8 Poseidon sollen künftig von der schottischen Militärbasis Lossiemouth aus operieren.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.







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